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Aargauer Energieversorger gründen neues IT-Dienstleistungsunternehmen e-sy, Messen mit Intelligenz

01. März 2019

Die Aargauer Smart Meter Kooperationsgesellschaft ist eine innovative, gemeinschaftliche Lösung, um ein zentrales Anliegen der Energiestrategie 2050 einfach (easy) und kundennah umsetzen zu können.

Aargauer Energieversorger gründen neues IT-Dienstleistungsunternehmen e-sy, Messen mit Intelligenz

Neben einer hohen Standardisierung und Qualität, steht der Datenschutz im Zentrum der Produkte. Durch die Bündelung können preislich attraktive Produkte angeboten werden, die dem Kunden helfen, den aktuellen Stromverbrauch jederzeit zu verfolgen und dadurch bewusster Energie zu nutzen oder einzusparen. Die Werke bleiben Ansprechpartner zum Kunden, so dass die heutigen Beziehungen weiter gepflegt werden können.

Mit diesem einfachen, aber hoch professionellen Ansatz wollen die beteiligten Aargauer Werke die Vorgaben der Stromversorgungsverordnung zur der Einführung von intelligenten Mess- und Steuersystemen bis im Jahr 2027 umsetzen.

Die Einführung von intelligenten Zählern, sogenannten Smart Metern, ist mit hohen Investitionen und komplexen neuen Prozessen verbunden. Deshalb haben 15 kantonale Energieversorger, darunter auch die Eniwa AG, beschlossen, eine Aktiengesellschaft mit dem Namen e-sy zu gründen.
8 Werke befinden sich im Beitrittsprozess und weitere, auch ausserhalb des Aargaus, haben ihr Interesse angemeldet.

Der Geschäftssitz der Firma ist Aarau. Mit dem Geschäftsleiter Alois Huser, Niederrohrdorf, vormaliger Geschäftsleiter Encontrol AG und dem Verwaltungsratspräsidenten Frank Boller, Ennetbaden, CEO Green.ch konnten zwei versierte Fachleute aus der Energie- und IT-Branche gewonnen werden. Die Struktur der Organisation wurde so gewählt, dass sie sowohl für kleinere und grössere Werke attraktiv ist.

Neben der Erhebung der Daten im Strom, ist es das Ziel, auch Daten von Wasser-, Gas- und Wärme-/Kälteflüssen zu erfassen. E-sy bündelt zum heutigen Zeitpunkt bereits über 150’000 Zähler mit der Aussicht, bis Ende Jahr 200'000 Zähler zu erreichen.