Der Grundstein der neuen Energiezentrale ist gelegt

25. Januar 2023

KSA Aarau und Eniwa stellen gemeinsam die nachhaltige Energieversorgung des Kantonsspitals Aarau sowie der Region sicher.

Der Bau der neuen Energiezentrale schreitet voran; heute, am 25. Januar 2023 konnte der Grundstein gelegt werden. Die neue Energiezentrale des Kantonsspitals Aarau (KSA Aarau) ist ein wichtiger Baustein im Wärmeverbund von Eniwa, aber auch von grösster Bedeutung für das KSA Aarau im Hinblick auf die nachhaltige Energieversorgung.

Der Grundstein der neuen Energiezentrale ist gelegt

Spitäler benötigen trotz intensiver Einsparungsbemühungen viel Energie. Auch in Zeiten der Energieknappheit ist die Versorgungssicherheit des Kantonsspitals Aarau unabdingbar. Die heutigen Infrastrukturen für die Wärmeund Kälteversorgung des Areals des KSA Aarau sind nach über 50 Jahren am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Um die langfristige und klimaschonende Versorgung mit Kälte und Wärme sowie die Versorgungssicherheit mit Strom auf dem Areal zu gewährleisten, baut das KSA Aarau in Zusammenarbeit mit Eniwa eine neue Energiezentrale. Diese wird die langfristige Energieversorgung des gesamten KSA Aarau sicherstellen und künftig auch erneuerbare Wärme und Kälte für den Neubau «Dreiklang» liefern.

Am 25. Januar feierten Vertreterinnen und Vertreter von Eniwa und des KSA Aarau sowie geladene Gäste im kleinen Rahmen die Grundsteinlegung. Eine gesetzte Grundsteintafel wird an diesen Meilenstein erinnern. Dr. Hans-Kaspar Scherrer, CEO Eniwa und Sergio Baumann, Leiter Departement Betrieb und Mitglied der Geschäftsleitung des KSA betonten in ihren Grussworten die Bedeutung der Energiezentrale für das KSA Aarau sowie die Region.

Ein aktiver Beitrag zur regionalen Versorgungssicherheit
Die Ausrüstung der neuen Energiezentrale des Kantonsspitals Aarau wird von Eniwa erstellt, finanziert sowie betrieben. Hauptwärmequelle ist weiterhin die über die FEWAG-Leitung zugeführte Abwärme der nahegelegenen Kehrichtverbrennungsanlage Buchs (KVA Buchs). Neu ist jedoch, dass die Energiezentrale KSA vollständig in den bestehenden Wärmeverbund Torfeld integriert wird. Der grösste Teil der Wärme und Kälte ab Energiezentrale KSA wird dabei für das Eniwa Netz ausserhalb des Areals des KSA Aarau verwendet. «Die neue Zentrale ist ein wichtiges Element im Ausbau des Wärme-/Kältenetzes von Eniwa», stellt Dr. Hans-Kaspar Scherrer fest. «Dank dieser modernen Energiezentrale erhöhen wir die Versorgungssicherheit im gesamten Verbund sowohl für das KSA als auch für die angeschlossene Region und sind dabei dank der modernen Anlage auch äusserst effizient.»

Vernetzung der Energiezentralen bringt dem KSA Aarau, Eniwa und der Bevölkerung Vorteile
Über die neue Energiezentrale werden die KVA Buchs, das KSA Areal und die bestehenden Eniwa Wärme- und Kältenetze stärker vernetzt. Die spitaleigene Abwärme wird für die Wärmeproduktion genutzt und ins regionale Fernwärmenetz eingespeist. «So profitieren nicht nur der Standort KSA Aarau und Eniwa von diesem wichtigen Projekt, sondern auch die regionale Bevölkerung in Aarau», ergänzt Sergio Baumann. Das Kantonsspital Aarau setzt sich stetige Weiterentwicklung der Optimierung des Energiebedarfs als Ziel. Daher sind zu einem späteren Zeitpunkt Photovoltaikanlagen geplant, die einen Teil des Strombedarfs selbst produzieren.