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Beat Huber als Verwaltungsratspräsident von Eniwa nominiert

20. April 2018

An der Generalversammlung vom 17. Mai 2018 wird Beat Huber zur Wahl als neuer Verwaltungsratspräsident von Eniwa vorgeschlagen. Huber tritt damit die Nachfolge von Jolanda Urech an, welche dieses Amt die vergangenen vier Jahre innehatte.

Beat Huber als Verwaltungsratspräsident von Eniwa nominiert

Urech war Ende 2017 als Stadtpräsidentin von Aarau zurückgetreten und gibt nun auch ihre Funktion als Verwaltungsratspräsidentin von IBAarau (neu Eniwa) ab. Gleichzeitig wird sich auch Dr. Lukas Pfisterer, ehemaliger Aarauer Stadtrat, aus dem Verwaltungsrat zurückziehen. Andreas Widmer, CEO des Zuger Versorgungsunternehmens WWZ, wird ebenfalls aus dem Verwaltungsrat austreten. Anstelle der zurücktretenden Verwaltungsräte werden Dr. Hanspeter Hilfiker und Werner Schib als Vertreter der Stadt Aarau als Hauptaktionärin sowie Thomas Gerber und Friedrich Schütz zur Wahl vorgeschlagen.

Huber ist Energieexperte mit langjähriger Branchen- und Finanzerfahrung

Huber hat einen Masterabschluss im Bereich Wirtschaftswissenschaften und war von 2005 bis 2010 Finanzchef der Industriellen Werke Basel (IWB). Der 45jährige Unternehmer ist ein ausgewiesener Energiespezialist mit über 17 Jahren Branchenerfahrung. Seine Spezialgebiete sind Investment Management, finanzielle Führung und Strategieentwicklung von Energiefirmen. Huber ist Gründungspartner der Fontavis AG und EVU Partners AG. Er ist in zahlreichen Schweizer Energieunternehmen als Verwaltungsrat tätig. Huber ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist in Suhr wohnhaft.

Neue Zusammensetzung des Verwaltungsrats und Anpassung der Statuten

An der Generalversammlung vom 17. Mai werden Neuwahlen für die Verwaltungsräte der Eniwa AG durchgeführt. Der Eniwa Verwaltungsrat wird sich – vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre – neu wie folgt zusammensetzen: Beat Huber, (bisher, neu Präsident), Corina Eichenberger (bisher, Vizepräsidentin), Christian Appert (bisher), Thomas Gerber (neu), Markus Goldenberger (bisher), Dr. Hanspeter Hilfiker (neu), Werner Schib (neu), Friedrich Schütz (neu). Damit erhöht sich die Anzahl der Verwaltungsratsmitglieder von sieben auf acht. Bisher sahen die Statuten höchstens sieben Mitglieder des Verwaltungsrats vor, neu sollen bis zu neun Mitglieder im Verwaltungsrat sitzen dürfen. Entsprechend sollen die Statuten an der kommenden Generalversammlung angepasst werden.

Mischung aus Politik und Wirtschaft sorgt für eine ausgewogene Führung

Dr. Hanspeter Hilfiker, Jahrgang 1965 und wohnhaft in Aarau, ist aktueller Stadtpräsident von Aarau und zuständig für die Ressorts Finanzen, Wirtschaft, Allgemeine Verwaltung und Ortsbürgergemeinde. Werner Schib, Jahrgang 1971 mit Wohnsitz in Aarau, ist Vize-Stadtpräsident und Ressortleiter Verkehr und Umwelt von Aarau. Sowohl Hilfiker als auch Schib vertreten die Stadt Aarau als Hauptaktionärin im Verwaltungsrat und bringen mit ihrer jeweiligen Ressortverantwortung wertvolles politisches Hintergrundwissen mit.

Thomas Gerber, Jahrgang 1966 mit Wohnsitz in Rupperswil, leitet die TM Concept AG in Aarau, ein auf Netzinfrastrukturen und Immobilien spezialisiertes Unternehmen. Friedrich Schütz, Jahrgang 1958 und wohnhaft in Zofingen, ist seit zehn Jahren Geschäftsführer der in der Industrieautomation tätigen Bürge-Fischer AG in Safenwil. Gerber und Schütz verfügen beide über langjährige Führungs- und Industrieerfahrung.

Eniwa passt Struktur ihrer Unternehmensführung an

Im Rahmen der im Januar 2018 implementierten Neuorganisation passt Eniwa auch die Struktur ihrer Unternehmungsführung an. Aus Corporate Governance-Gründen soll das Stadtpräsidium künftig nicht mehr in Personalunion das Verwaltungsratspräsidium von Eniwa besetzen. Die Stadt Aarau wird als Hauptaktionärin jedoch weiterhin mit zwei Stadträten im Verwaltungsrat der Eniwa AG vertreten sein. Die enge Verflechtung der Gemeinde und den Energieversorgern ist historisch bedingt, unter anderem weil ihnen der öffentliche Grund gehört, den die Versorger zur Verlegung von Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserleitungen nutzen.